Die Speicherkapazität von USB-Sticks steigt rasant an. Der handliche Datenspeicher ist beliebt und wechselt immer häufiger auch seinen Besitzer. Aber aufgepasst, denn mit den kleinen, praktischen USB- Sticks wurde schon mancher Computer mit Viren verseucht. In einigen Fällen haben sich Eindringlinge über USB-Sticks gar Zugang zu Firmennetzwerken verschafft. Auf als Werbegeschenk getarnten USB-Datenspeichern waren Hilfsprogramme vorinstalliert. Die teuerste Firewall ist nutzlos, wenn eine Schadsoftware auf einem USB-Stick ins Netzwerk gelangt. Sobald der Virenträger im PC oder Notebook zum Einsatz kommt, richtet die bösartige Software Schaden an. Wer sich vor unerwünschten Eindringlingen schützen will, formatiert gekaufte und geschenkte USB-Sticks vor der ersten Anwendung. Das Laufwerk, in welchem sich der Datenträger befindet, wird markiert, bevor es zum ersten Mal angewählt wird. Mit einem Klick auf die rechte Maustaste lässt sich das Menü öffnen, um den USB-Stick zu formatieren. Zudem ist darauf zu achten, dass auf dem PC und dem Notebook immer der aktuellste Virenscanner installiert ist. USB-Sticks mit Daten Dritter sollten stets zuerst mit dem Virenprogramm geprüft werden, bevor man die Dateien öffnet.

